Stellungnahme zum entsetzlichen Terroranschlag von Hanau

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Von mir in diesem Blog bereits in der Vergangenheit formulierte Positionierungen, erfordern nach dem Terroranschlag von Hanau und den Statements des Terroristen Tobias Rathjen nun einige Klarstellungen.
Denn rein oberflächlich betrachtet, wenn man bedenkt, wie ich hier teilweise mit einem “Gernot-Hassknecht” Stilmittel spiele und dabei beim Thema “Genialiät contra Schwachsinn”  mit dem verbalen Holzhammer argumentiere, da könnten in diesen Tagen jetzt schon Missverständnisse aufkommen.
Deshalb folgende Stellungnahmen:
Der geisteskranke Gewalttäter Tobias Rathjen, von dem ich mich distanziere,  hat auf vier verschiedene Arten versagt:
1. Intellektuell bevor er in den Wahn abrutschte,
2. Moralisch, durch ungerechte Verallgemeinerungen
3. durch ein krankhaftes Wahnsystem, nachdem er zuerst sowohl intellektuell als auch moralisch versagt hat
4. dann als krimineller Straftäter, also zuletzt eben auch formaljuristische Grenzüberschreitungen, er wurde zum kriminellen Straftäter, sah das innerhalb seines Wahnsystems jedoch als gerechtfertigt, für ein “höheres Ziel” nach dem Motto “der Zweck heiligt die Mittel”
 
Von jedem einzelnen dieser Aspekte bei Rathjen distanziere ich mich:
Obwohl das hier bei mir kein Kernthema ist, sehe auch ich ein Problem in der Zuwanderung, aber unterscheide zwischen Terroristen und verfehlter Politik einerseits und eben verständlicherweise  aus Not geflüchteten harmlosen Leuten und Familien. Zudem lehne ich Gewalt als Mittel zur politischen Problemlösung ab, habe keine Waffen und strebe solche auch nicht an.
 

Thema Verschwörungen contra Verschwörungstheorien

Zu was ich mich jedoch ganz klar weiter bekenne und was jetzt ein gewisses Problem mit sich bringen könnte ist das Thema Verschwörungen.
Solche gab es zu jeder Zeit in der Politik und ich sage das gibt es auch heute. Was KONKRET jedoch Verschwörungen sind und was nur haltlose Verschwörungstheorien, muss nüchtern und sachlich abgewogen werden, während in diesen Tagen die Mainstreammedien eine reine oberflächlich plakative Hetze auf “Systemkritiker” einzuleiten scheinen.
So wie einst beim Begriff “Ketzerei” rein oberflächlich jede Form mangelnder Anpassung an kirchliche Lehrmeinungen verteufelt wurde, so geschieht es heute unter Missbrauch des Begriffs “Verschwörungstheorien”. Jede abweichende, unerwünschte Anschauung wird von manchen manchen Mainstreammedien heute oberflächlich  als “Verschwörungstheorie” bezeichnet, ohne auf die konkreten Argumente auch nur einzugehen und fundiert etwas zu widerlegen zu versuchen.
Mir geht es um die konkrete sachliche Abwägung von Argumenten bei der Meinungsbildung  und genau hier unterscheiden sich die hetzerischen Mainstream-Medien und der geisteskranke Terrorist Rathjen fast gar nicht, es sind beides Kinder des selben Geistes.
Entscheidend ist nicht, dass Rathjen systemkritisch war sondern dass er dabei unsinnigem krankhaftem Quatsch aufgesessen ist, wenn er dachte dafür letztlich Jugendliche in einer Sisha-Bar zu erschiessen sei hier die Lösung.
 
Soweit diese erste Stellungnahme, hier noch etwas zum Thema Wahn.
In einem Kriminalfall erreichte mich neulich eine Mail, wo ein Angehöriger mit völlig abwegigem Unsinn verdächtigt wurde. Ich kürze und anonymisiere das, der entscheidende Punkt jedoch war, dass dieser Typ keine gesunde Einordnung mehr hatte was als normaler “Zufall” zum Leben gehört und ab wo man erst etwas “interpretieren” darf.
 
Von:
Gesendet: Samstag, 4. Januar 2020 16:52
An: Klaus Fejsa
Betreff: Re: Motiv
…… Schon interessant, wie oft Zufälle das Schicksal des Lebens beeinflussen können. Glaubst Du eigentlich an Zufälle?
Ich nicht! Und deshalb finde ich es merkwürdig, dass …….
 
Meine Antwort lautete:
 
Klaus Fejsa <Fejsa@gmx.de> schrieb am Sa., 4. Jän. 2020, 19:28:
Hallo ………,
klar gibt es Zufall und um zwischen Zufall und nicht Zufall zu unterscheiden, braucht es Plausibilitätsdenken. Dafür können Menschen mehr oder weniger begabt sein und die die weniger begabt sind in dem Bereich, brauchen das Glück Menschen zu haben die ihnen Orientierung geben können, sonst kann es ruckzuck in eine Schizophrenie münden.
Hab ich selbst erlebt, ein Typ der manchmal bei mir gejobbt hatte, hat sich überlegt warum er keine Freundin hat. Da kam ihm die Idee, dass die Erfolgreichen alle Weiber für sich wollen und um ihn auszubooten, geben ihm die Erfolgreichen immer heimlich unterwegs eine Spritze die ihn dumm und schläfrig macht, deshalb hat er auch seinen Job als Briefträger verloren, weil er immer verschlafen hat etc.
Er war halt ein fauler Sack und ich hab ihn nur kurz als Aushilfe gehabt. Danach kam er mich mal in der Werkstatt besuchen ich hab gearbeitet, er hat sich hingesetzt und geredet und dabei zwei Flaschen Bier getrunken. Nach der zweiten Flasche Bier kam er dann plötzlich auf die Idee: Jetzt würde er sich schon wieder so fühlen, als ob ihm heimlich jemand eine Spritze gegeben hat, ob das vielleicht ich gewesen wäre…..oder ob ich mit dem Geheimdienst im Bunde wäre
Da hab ich ihm dann erklärt, dass er auf dem direkten Weg in die Psychiatrie ist, wenn er so weitermacht. Natürlich hat der Geheimdienst solche Methoden, aber welcher Geheimdienst um alles in der Welt soll sich denn die Mühe machen diesem Arbeitslosen die Weiber auszuspannen, indem er ihn rund um die Uhr mit einem Heer an Geheimagenten heimlich unter Drogen setzt, heimlich im Alltag….
Das war logisches Plausibilitäts-Denken, aber er hat nicht auf mich gehört, und zwei Wochen später hatte er bei einem Termin auf dem Arbeitsamt angefangen zu schimpfen dass die Sachbearbeiterin ihm eine Spritze gegeben hätte gerade, hat angefangen zu randalieren und war dann ein halbes Jahr in der geschlossenen Psychiatrie , Unmengen an Psychopharmaka, aber für was?
Für Denkfehler, für den Verlust des gesunden Menschenverstandes.
Deshalb …, Plausibilitätsdenken, in dem Masse wie Dir das schwer fällt, bist Du mit einem Fuß immer nahe am Abgrund.
Ja, nichts ist verdächtig an …… und seinem Vater hier, alles normal, sowas kann man vergessen oder  über Mittag mal nach Hause zu wollen ist völlig normal.
…….Deine Gedanken haben Dir da einfach einen Streich gespielt. Du musst mir nicht alles glauben, aber es gibt eben verschieden stark ausgeprägte Begabungen beim Plausibilitätsdenken, denk einfach an einen kleinen Bruder der sich fürchtet vor Geräuschen draussen. Wenn dann aber der große Bruder erklärt dass es gerade November ist, draussen der Wind weht und die Blätter über den Hof fliegen, dann ist der kleine Bruder beruhigt und alles ist OK, ohne ein Gramm Psychopharmaka.
Wenn jedoch so ein Verhältnis fehlt und jemand dem es am Plausibilitätsdenken fehlt niemand hat der ihm helfen kann, dann kann es da eben tatsächlich gewisse Abstürze geben.
Soweit mal meine Überlegungen dazu.
MfG, Klaus
 
So hab ich dem Typ also freundschaftlich geholfen, ohne dass es einen Psychiater und Pillen gebraucht hätte, einfach zwischenmenschliche Hilfe im Alltag.
Damit will ich sagen: Nicht nur hab ich selbst nichts mit einem Wahn zu tun, sondern ich bin auch sehr reflektiert und fast schon “therapeutisch” unterwegs wo Andere manchmal einem Wahn aufsitzen.
Genauso hätte ich mit diesem Tobias Rathjen geredet, wenn ich ihn gekannt hätte. Wäre er mir begegnet, würden vielleicht 11 Menschen noch leben.
Der Typ schreibt den Bundesanwalt an mit seinem Wahn aber bekommt nicht mal soviel Hilfe, wie ich selbst sie im Alltag ehrenamtlich solchen zufällig mir über den Weg laufenden “Spinnern” anbiete.
Meine systemkritische Einstellung und allgemeine Gesellschaftskritk lasse ich mir da nicht nehmen, sondern erweitere sie vielmehr noch um genau diesen Aspekt, wie ich nachweislich und mehrfach schon  allen Verrückten die mir über den Weg laufen versuche helfend die Hand zu reichen, während die Versager die Leute erst allein lassen und dann die Opfer auch noch instumentalisieren für oberflächlichen plakativen Aktionismus und “Löschen mit Benzin”
Und noch was am Rande:
Mein muslimischer Kumpel Adem S. aus dem Raum Ludwigsburg hatte ca. 2007 ein Haus gebaut (Altbau saniert) und sich als Paketdienstfahrer selbständig gemacht. Dann ist ihm der Motor seines Paketfahrzeugs verreckt und er stand vor der Katatstrophe alles zu verlieren, auch das kreditfinanzierte Haus, in dem er mit seiner Familie lebt.
Und jetzt ratet mal, wer ihn mit 5000 Euro  Darlehnen damals gerettet hat, nicht seine muslimischen Freunde sondern Klaus Fejsa.  Ein zinsloses Darlehen über € 5000,-  , wie vereinbart  korrekt zurückgezahlt, alles paletti …..
OK der Typ ist schon eine Ausnahme, aber eben weil ich differenziere, hab ich das eben auch erkennen können …..  und heute ist er reich (nicht mehr Paketdienst) , hat er eine große Firma und man denkt gerne zurück…
Aber auch wenn er nicht erkennbar einer wäre, der reich wird …….einen anderen “Ausländer”, den Polen Stanislaw L. habe ich in einer Notsituation bei uns monatelang im eigenen Haus ja in der eigenen Wohnung kostenlos und mit viel weiterer sozialer Unterstützung von mir an ihn aufgenommen und er nennt mich heute noch dankbar “mein Papa”´, obwohl er 10 Jahre älter ist.
Und so weiter, also sobald man mit mir mal auf die Ebene der konkreten Argumente kommt und nicht nur oberflächlich plakativ verallgemeinertes Zeug herumgelabert wird, hat man eigentlich immer “verloren”, falls man mich mit irgendwas hetzerisch verleumden und anpinkeln will, das gut merken….

Und ausserdem: Nicht nur der “Hass” muss aufhören, sondern auch die kriminelle Politik und tatsächliche “Verschwörungen”  die diesen Hass provoziert haben. Dass es haltlose Verschwörungstheorien gibt, ändert nichts daran, dass es zu jeder Zeit eben auch tatsächliche Absprachen unter Polit-Kriminellen gab und gibt.

Rathjen war sowohl rechts als auch verrückt.
Es gibt aber auch Leute die “nur” rechts sind und nicht alles was die als Mißstände erkannt haben, ist Einbildung. Ich selbst bin weder rechts noch links noch dort in der Mitte sondern ich bin Fallanalytiker Klaus Fejsa, orientiere mich an gesundem Menschenverstand und logischem Plausibilitätsdenken und Eure “rechts-links Puppenbühne” könnt Ihr euch alle in den Arsch ….. denken.

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