Updates zu: Nick Stolz vermisst: Strafanzeige wg. Strafvereitelung

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Hier eine weitere Aktualisierung dieses Artikels am 01.02.2020, eingefügt als screenshot, als PDF:

Aktualisierung am  03.12.2019
Mittlerweile gibt es neue Informationen in folgendem Artikel, der mittlerweile von den Argumenten her bedeutsamer ist als der schon ältere Artikel weiter unten, den ich aber stehelasse.

MORD an Nick Stolz: Tiefpunkt der Zustände etwa bei seiner Leiche im Aachener Stauweiher?


Voerde
Im Vermisstenfall Nick Stolz hat der unabhängige Fallanalytiker Klaus Fejsa nun Strafanzeige gegen die Polizei wegen Strafvereitelung im Amt gestellt.
Der Vorwurf: Die der Öffentlichkeit bekannten Informationen ergänzt durch Insiderwissen aus dem Umfeld der des Vermissten, zeigen eine zu blauäugige Herangehensweise der Polizei. Zwingend hätten die Angaben der “Beschenkten” durch kriminaltechnische Untersuchungen überprüft werden müssen.
Unstrittig ist, dass Nick nach Aachen aufgebrochen ist und seiner Freundin einige Dinge bringen wollte, so seine Spielekonsole und seine Autopapiere, mit dem Auftrag das Fahrzeug zu verkaufen.
Nicht bestritten wird auch die Annahme der Polizei, dass Nick das Stadtgebiet von Aachen erreicht hat.
Was jedoch das Nick unterstellte Auftreten bei der Abgabe eines Pakets inkl. Bargeld bei seiner Freundin mit dem Pseudonym “Vicky” angeht, so passt das überhaupt nicht zu dem, wie Nick vorher wochenlang zielstrebig ein “Auswandern” vorbereitet hat.
Hier ergibt sich ein Bruch im Verhalten von Nick. Seine wochenlangen Vorbereitungen um seine Existenz zu Geld zu machen und dann, wie er einmal sagte, auszuwandern, geschahen offenbar aus Frustration über seine Lebenssituation, aber sie waren rational und zielstrebig umgesetzt, wie es zu einem Auswandern passt.
Dann jedoch plötzlich das Bargeld zu verschenken, passt nur noch zu einem Suizid.

Der Bruch im Verhalten von Nick

Die Frage ist jetzt: Wie ist dieser Bruch im Verhalten von Nick zu erklären.
Um diese Frage zu klären, wäre es zwingend kriminaltechnisch zu überprüfen gewesen, ob Nick selbst die betreffenden Gegenstände am Haus seiner Freundin abgelegt hat. Alle bisher bekannten Tatsachen  inklusive Hundespur belegen nicht, dass Nick an DIESEM Tag  persönlich etwas dort abgegeben hat, auch die Mutter des Mädchens sah nur eine Person zwar mit der Kleidung von Nick aber nur von hinten.
Außerdem gibt es Zeugenaussagen, die Nick im Vorfeld der Tat in Aachen gesehen haben, als er längst ohne Wissen seiner Familie seinen Arbeitsplatz gekündigt hatte. Wo war denn, als seine Familie dachte er fährt regelmäßig zur Arbeit? Zeugen sagen, er war in Aachen und zwar in Begleitung.

Mord oder Selbstmord

Klar ist hier: Es geht entweder um Selbstmord oder um Mord, keiner der auswandern will, verschenkt 10.000 € in bar, sowas anzunehmen, wäre mehr als lebensfern.
Weil es aber diese Alternativen gibt, braucht es kriminaltechnische Überprüfungen.
Traf Nick zuerst jemand in Aachen, der überwältigte ihn und überbrachte dann der Freundin nicht nur das, was Nick selbst vorhatte dorthin zu bringen, sondern auch noch das Bargeld?
Weil diese Fragen im Raum stehen, wäre es die Pflicht der Polizei, hier gegebenenfalls auch Unschuldige zu entlasten, ergebnisoffen zu überprüfen.
 

Die Rolle der Medien

Die sonst in dem Fall berichtenden Medien sind darüber informiert. Wenn sie denken würden Klaus Fejsa sei ein Spinner, dessen Ausführungen nicht erst zu nehmen seien, wäre das eine zweischneidige Sache, wenn sie es dabei unterlassen, die Bevölkerung über diese neue Entwicklung aufzuklären. Das würde dann auf die zurückfallen, die sich hier geirrt hätten.
Hier nun die die Argumentation und Strafanzeige als PDF. In der  Mail an die Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf gab es noch ein paar Details, die hier weggelassen werden, das Wesentliche steht jedoch in der PDF.
 
 

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