Mädchen, Spritze, Gelsenkirchen: Zweifel, dass sie gelogen hat

Michelle Stroisch (8), Leipzig, Mordfall (2008)
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Mädchen Spritze Gelsenkirchen, geistiger Kurzschluss der Nation (Polizei, Experten, Medien, etc.
Gelsenkirchen
Nachdem dem Mädchen im akuten Zustand mehrere Tage geglaubt wurde, behauptet man nun unter Berufung auf einen Rechtsmediziner, dass das Mädchen gelogen habe, als es von einem Überfall durch einen Mann mit einer Spritze berichtet hat. Das ist Unsinn.

Unterstellungen der Polizei hanebüchen

Ein Rechtsmediziner kann nicht feststellen, ob das Mädchen sich selbst verletzt hat mit einer Spritze. Hier geht es um Glaubwürdigkeit und eine große Rolle spielt hier, dass die Polizei mit einem geistigen Kurzschluss die Täter-Aussage “Nummer 6” so gedeutet hat, dass damit ein 6. Opfer gemeint sei.
Als sich keine weiteren Opfer gemeldet haben, und kein auffallendes Gift im Blut war, hielt die Polizei das Mädchen für unglaubwürdig. Dabei ist es viel wahrscheinlicher, dass es nie um ein sechstes Opfer, sondern um die sechste Spritze einer Packung harmloser Spritzen gegangen ist. Zum Beispiel Spritzen gegen Thrombose.
Das wurde der Polizei in untenstehender Mail erläutert.
Ob die 13-jährige letztlich gelogen hat, weiß man nicht. Aber wie die Polizei sie vom Opfer über Missverständnisse zur Lügnerin gemacht hat und sich dann auf einen Rechtsmediziner berufen hat, war hanebüchen.
Gut möglich, dass das Mädchen die Wahrheit gesagt hat und mal wieder die ganze Nation auch dem Schlauch steht, so wie beim Fall Michelle hier  https://logik-idee.com

Von: Klaus Fejsa [mailto:KlausFejsa@t-online.de]
Gesendet: Donnerstag, 14. November 2019 23:06
An: ‘K-Wache.Gelsenkirchen@polizei.nrw.de’
Betreff: Hinweis zum Fall des mit einer Spritze verletzten Mädchens

Sehr geehrte Damen und Herren,

angeregt durch den Bericht hier

https://www.bild.de/regional/ruhrgebiet/ruhrgebiet-aktuell/gelsenkirchen-mann-spritzt-schuelerin-unbekannte-substanz-66037544.bild.html

habe ich überlegt, wie jemand auf so eine Idee kommt.

Mein Versuch diesen Irrsinn zu verstehen brachte mich zu dem Schluss, dass der einzige Ermittlungsansatz, der für mich hier ersichtlich ist, die Spritzen an sich sind.

Das führt zu folgenden Überlegungen:

  1. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich jemand einer gebrauchten Spritze rasch entledigt, liegt nahe deshalb Spurensicherung etwa zwischen Tatort, Marienhospital und Bahnhof inklusive allen Abfallbehältern
  2. Dass dieser Spritzenirrsinn sich unabhängig von einem Lebens-Bezug zu Spritzen entwickelt hat ist möglich, aber weniger wahrscheinlich,

deshalb

  1. an die Drogenszene denken
  2. an Dopingsportler denken
  3. an Human-Medizin-Bezüge denken
  4. an Tier-Medizin-Bezüge denken, auch Landwirte, die selbst Hand anlegen.
  5. an Diabetiker denken
  6. an blutverdünnende Spritzen denken

Das Motiv des Täters zu ergründen erscheint zu verrückt als dass es nachvollziehbar sein könnte.

Deshalb überlege ich, was hier ein auslösendes Moment gewesen sein könnte.

Hat einen Täter irgendein Wahnsinn gepackt und dann kam der Mann zu den Spritzen z.B. in der Apotheke, oder kamen die Gelegenheit mit den Spritzen zum Mann?

Nach einer Operation im Krankenhaus bekommen Patienten oft einen Vorrat an Spritzen gegen Thrombose, die sie sich in den folgenden Tagen zu Hause dann selbst setzen sollen.

Diese Spritzen sind ultra-dünn und für Anwendung durch Laien, eine dickere Spritze täte von  einem Laien verabreicht so weh, dass das Mädchen wohl geschrien hätte.

Das Labor möge also bei den Blutproben auch an blutverdünnende Substanzen denken, so wie an Drogen, Doping, Insulin sowie Tiermedizinisches wie Antibiotika etc. das Werk sondern munter mit

Weitere Überlegung:

Beispiel:

  • Packung mit 10 Stück Thrombosespritzen zur eigenen Anwendung zu Hause
  • Letzten Freitag letzte Spritze morgens in der Klinik, dann Entlassung mit Rezept oder gleich einem Paket Spritzen, für häusliche Thromboseprophylaxe.
  • Patient geht am Freitag zu Apotheke und holt sich Packung mit 10 Thrombosespritzen (falls er die Spritzen nicht schon mitbekam.
  • Beginn am Samstag mit der ersten Spritze, dann war heute am Donnerstag „NUMMER 6“ dran

Fragen:

  • Wurde letzten Freitag eine Person, auf die die Beschreibung passt, aus dem Marienhospital oder einer anderen Klinik entlassen und hat Thromboseprophylaxe-Spritzen verordnet?
  • Hatte die Person heute einen Kontrolltermin?

Viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Fejsa

Wilhelm-Röcker-Str.  4
74369 Löchgau
Tel.   07143- 909988-0,  0174- 9077347
Fax   07143-909988-9
Mail  fejsa@gmx.de

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Für mich liegen Thrombosespritze hier nahe, wäre auch gesundheitlich das Harmloseste.

Kann das Labor das ausschliessen, sage ich “Dann Insulinspritzen, ebenfalls aus einer Mehrfachpackung.”

Denn das kann kein Labor ausschliessen, Insulin ist normal nicht nachweisbar. Und das wäre auch richtig gefährlich und die Wirkung von der das Mädchen geredet hat nachvollziehbar, während Thrombosespritzen nur bei Allergiklern etwas auslösen können.

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